Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ist ein wissenschaftlich anerkanntes und evidenzbasiertes Verfahren zur Behandlung psychischer Belastungen. Sie wird besonders häufig
eingesetzt bei Angststörungen, Panikzuständen und Depressionen, kann aber auch bei anderen Themen wie Stressbelastung, Selbstwertproblemen oder Erschöpfung Unterstützung bieten.
Im Zentrum der kognitiven Verhaltenstherapie steht der Zusammenhang zwischen Gedanken, Gefühlen und Verhalten. Viele belastende Gefühle entstehen nicht allein durch eine Situation, sondern durch
die persönliche Bewertung des Erlebten – also durch die Art und Weise, wie jemand über sich selbst, über andere oder die Welt denkt.
Die Rational-Emotive Verhaltenstherapie (REVT) ist dabei eine besondere Form der kognitiven Verhaltenstherapie, die von Albert Ellis entwickelt wurde. Sie legt den
Schwerpunkt auf die inneren Bewertungen und „Lebensregeln“, die Menschen an sich selbst, andere oder das Leben stellen.
Gerade bei Angst, Panikzuständen und Depression finden sich häufig innere Überzeugungen und Gedanken wie:
„Ich muss funktionieren.“
„Ich darf mir keinen Fehler erlauben.“
„Andere müssen mich mögen.“
„Ich bin nicht genug.“
Solche Überzeugungen können starken inneren emotionalen Druck auslösen und psychische Symptome verstärken. Die REVT kann dabei helfen, diese inneren Haltungen zu erkennen, zu analysieren
und schrittweise in gesündere, flexiblere Einstellungen umzuwandeln.
Das Ziel ist ein klarer, zuversichtlicher Umgang mit sich selbst und dem Leben. Die kognitive Verhaltenstherapie bietet dabei einen strukturierten, alltagsnahen und lösungsorientierten Ansatz zur
Bewältigung von Ängsten, Panikzuständen und depressiven Verstimmungen.
Im Mittelpunkt steht die Stärkung der eigenen Ressourcen, der Aufbau von Selbstwirksamkeit sowie der Mut, neue Denk- und Verhaltensmuster zu entwickeln. Die therapeutische Begleitung unterstützt Sie
dabei, belastende Gefühle besser zu verstehen und langfristig mehr innere Stabilität und Lebensqualität zu entwickeln.